Drucken
Zugriffe: 4048

 

Die Tischtennis-Nacht der Nächte

erneut mit tollem Verlauf!

 

 

Eine volle Sporthalle am Mariengymnasium, tolle Stimmung mit der gelungenen Mischung aus Sport & Fun, Partymusik und das gewohnte Klicken der Tischtennis-Bälle durch die ganze Nacht -was sich wie in jedem Jahr Anfang Oktober dahinter versteckt, ist schnell erraten: Es war wieder „Jever-Open-Zeit“, denn das mittlerweile 12. Jever-Open-Tischtennis-Nachtturnier für Zweiermannschaften, veranstaltet seitens des MTV Jever in Kooperation mit dem Betriebs- und Freizeitsportverband (BFSV) Küste, mobilisierte erneut die Massen. 95 Mannschaften aus Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen und Sachsen-Anhalt gingen in fünf Leistungsklassen an die Tische! Und dies nicht nur um die Sieger zu ermitteln, sondern auch aufgrund des besonderen Turniersystems (jeder Platz wird ausgespielt) viele Spiele und ordentlich Spaß zu haben und in der langen Nacht viele Bekannte zu treffen.

 

Pünktlich um 20 Uhr durfte Thorsten Hinrichs den Startschuss geben, aber nicht ohne einige Stammgäste stellvertretend für Viele besonders zu begrüßen, so ist beispielsweise die BSG Vestische Straßenbahnen Herten seit Anbeginn dabei, auch die DJK Franz Sales Haus Essen stellte eine große Delegation und hatte eigens für dieses Ereignis T-Shirts der Teilnehmer kreiert, genau wie die erstmals angemeldeten Sportkameraden des SC Alstertal-Langenhorn aus Hamburg.

 

Gespielt wurde dann „nonstop“ über sage und schreibe 14 Stunden, bevor die Sieger und Platzierten ermittelt waren: Hier hielten sich die Gastgeber und auch überwiegend die Teams aus der Region vornehm zurück und waren auch in dieser Hinsicht glänzende Gastgeber: In der „Königsklasse“ Leistungsklasse A/B gewannen mit den Ex-MTVern Stefan Janßen (immer noch Vereinsmitglied, aber zur Zeit für den TSV Lunestedt aktiv sowie Patrick Smit dann überraschend zwei Akteure, die nichts unbedingt als Favoriten gestartet waren, aber ihren Titel aus 2012 erfolgreich wiederholten. Die Titelverteidiger Fabian Pfaffe (MTV Jever)/Dwain Schwarzer (Schwalbe Tündern) und Niklas Otto (SV Bolzum) hingegen mussten sich diesmal in einer unglaublich spannenden Konkurrenz mit Platz 3 begnügen, denn dazwischen landeten noch Ex-MTVer Simon Pohl mit Tobias Steinbrenner (TV Hude).

 

Die Leistungsklasse C hingegen wurde gewonnen von der „Straßenbahner“-Kombination Thomas Mast/Sven Foitzik, die sich vor den erwähnten „Alstertalern“ Olaf Wenkens/André Tralau durchsetzten. Auf Platz 3 hingegen wieder mit Klaus Sobing/Dennis Metko (TV Oyten) „Stammgäste“ des Turnieres! In der D-Klasse gab es mit Daniel Wechsler (Heidmühler FC) und dem Ex-HFCer Frank Jürgens (TV Schwachhausen Bremen) ganz souveräne Sieger, die alle ihre Partien mit 2:0 gewannen, so auch im Finale gegen Dominik Seidel/Gianni Ducrée (Franz Sales Haus Essen), gefolgt von Ingo Scherf/Jendrik Kämpfe (TV Stuhr). Weit gereiste Sieger sah die E-Konkurrenz, denn Horst Hildebrandt (Göttingen) und Holger Gundlach (Meiendorfer SV) brachten eine starke Form und jede Menge Erfahrung mit und gewannen im Finale verdient gegen das Damen-Team Diana Lefeld/Christin Schmalfeldt (Essen), die wiederum ihre Teamkollegen Andreas Bischoff/Michael Voß auf Platz 3 verwiesen.

 

Die Jever-Open sind auch ein besonderes Turnier, weil es hier eine Hobby-/Betriebssport-Konkurrenz gibt, die sich großer Beliebtheit erfreut: Ihren Titel erfolgreich verteidigen konnten sich hier morgens gegen 10 Uhr Mario Bock/Sebstian Kaminski (ebenfalls Essen), die hiermit die DJK Franz Sales Haus zum erfolgreichsten Team der „Jever-Open 2014“ machten! Knapp unterlegen im entscheidenden Doppel waren hier Lothar Braun/Sascha Serguhn (Vestische Straßenbahnen Herten). Auch die Partie um Platz 3 ging in das Entscheidungsdoppel, in dem sich im fünften Satz mit 17:15 (!) Mike Apmann/Karl Gelewsky (TSV Schaalby) gegen Gordon Manteufel/Birgit Eckhoff (Gartenfreunde Bremen/Nartum) durchsetzten.

 

Im Rahmen des großen Abschluss-Frühstückes wurden die Sieger geehrt. Mit einem großen Dank an die vielen Helfer ging das diesjährige Großereignis zuende. Thorsten Hinrichs mit einem zufriedenen Fazit: „Wir sind zwar nach 24 Stunden müde und geschafft, aber wir haben soviel Lob von den teilweise weit gereisten Spielern und Spielerinnen bekommen, das ich mit großer Freude an die vielen Freiwilligen weitergebe. Wir sind im positiven Sinne verrückt, aber wir freuen uns ungemein, das das Turnierkonzept so gut ankommt!“